Familienzentrum Schotthock - Kath. Kindertageseinrichtung St. Ludgerus

Spaß und Entdeckerfreude für Zuhause


Liebe Eltern, liebe Kinder,

es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis wir Sie und Ihre Kinder wieder hier in der Einrichtung begrüßen können.

Deshalb haben wir ein paar Ideen für Zuhause zusammengestellt.

Unsere päd. Fachkraft für „Haus der kleinen Forscher“ hat zwei einfache Experimente herausgesucht.

Ihre Kinder werden zu kleinen Forschern!

  • Lavalampe selbst herstellen 
  • Tauchermännchen

(Anleitung mit Bildern zu den einzelnen Experimenten finden Sie am Ende dieses Beitrags als Anhang)

 

Weitere Ideen für Zuhause mit einer Verlinkung:

        https://www.albaberlin.de/sportstunde/

Dort wird jeden Tag eine neue Sportstunde vorgestellt.

 

Viel Spaß dabei!

 

Bleiben Sie und Ihre Kinder gesund. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Das Team der Kindertageseinrichtung St. Ludgerus

 

Anhang:

Eine Lavalampe selber bauen

Mit diesem Experiment könnt ihr selbst eine Lavalampe bauen

Dafür braucht ihr:


Ein Glas, Wasser, Öl, Spülmaschinentab, Lebensmittelfarbe und einen Löffel

So könnt ihr die Lavalampe selber bauen:

Füllt das Glas zur Hälfte mit Pflanzenöl.

 

Danach füllt ihr das Wasser in das Glas, dabei gibt es schon den ersten tollen Effekt. Sieht doch gut aus, wie sich das Wasser unter das Öl schiebt, oder?

Als Nächstes kommen ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazu. Diese sinken langsam durch das Öl nach unten.

Die Lebensmittelfarbe und das Wasser Mit einem Löffel vermischen.

Das war jetzt noch nicht der Lavalampeneffekt, denn wir haben ja noch den Spülmaschinentab.

Brecht den Tab in zwei Teile

Eine Hälfte könnt ihr dann in das Glas geben.

Sobald der Tab unten in der Wasserschicht ankommt, fängt er leicht an zu sprudeln. Nun kann beobachtet werden wie kleine Blasen nach Oben steigen.

 

Das funktioniert so lange, bis der Spülmaschinentab aufgebraucht ist.
Die Lavalampe sprudelt stärker wenn anstatt der Spülmaschinentabs Brausetabletten verwendet werden.

Wie funktioniert die Lavalampe?

Fett bzw. Öl und Wasser lassen sich nicht zu einer homogenen Flüssigkeit vermischen. Daher bilden sich in dem Glas zwei verschiedene Schichten.

Das eingefärbte Wasser sinkt nach unten und das Öl schwimmt obendrauf. Dieses Phänomen kennt ihr vielleicht von einer Hühnersuppe, bei der die Fettaugen auch immer oben auf der Suppe aufliegen.

Dies liegt an der Dichte der beiden Flüssigkeiten. Öl hat eine geringe Dichte und ist daher um einiges "leichter" als Wasser. Deshalb kämpft sich das Öl immer wieder am Wasser vorbei nach oben, egal wie stark ihr beide Flüssigkeiten verrührt. Beim Wasser ist es genau umgedreht: Es hat eine hohe Dichte und ist somit "schwer". Wie ein Stein sinkt es durch die Ölschicht hindurch bis auf den Glasboden.

Spülmaschinentabs bestehen unter anderem aus Natriumcarbonat, auch als Soda bekannt. Ähnlich wie im Kuchenteig wollen die kleinen Blasen nach oben steigen. In der Lavalampe können sie das auch, da das Wasser und das Öl nicht so undurchdringlich sind wie der Teig.

Auf dem Weg nach oben schließen die Kohlenstoffdioxid-Bläschen das gefärbte Wasser ein und nehmen es mit an die Oberfläche. An der Öloberfläche der Lavalampe platzt die Blase und das Gas entweicht. Das Wasser sackt durch die Ölschicht wieder herab auf den Glasboden der Lavalampe, wo schon die nächste Gasblase wartet.

 

Der tauchende Strohhalm

 

Der kleine Taucher wirbelt in der Flasche auf und ab - mal schnell, mal langsam. Was aussieht wie Zauberei, hat eine einfache Erklärung.

Dazu braucht ihr:

Strohhalm

Büroklammern

Schere

Plastikflasche 0,5 – 1,5 l

Wasser

 

So könnt ihr den Taucher selber bauen:

Den Strohhalm am Gelenk knicken

Danach die gleiche Länge abscheiden.

Dann sollte der Strohhalm so aussehen:

3-4 Büroklammern an den Schenkeln anbringen. Nun sollte der Strohhalm aussehen wie ein A

 

Das Tauchermännchen nun in eine Plastikflasche geben. Die Flasche muss ganz voll mit Wasser sein.

Nun den Deckel schließen und die Flasche fest drücken, nun kann das Männchen nach unten sinken.

 

Wie funktioniert das Tauchermännchen?

 

Zwei Dinge sind für die Schwimmfähigkeit entscheidend: die Masse eines Gegenstands und seine Größe.

Das Tauchermännchen aus dem Knickstrohhalm sinkt, weil es schwerer wird.

Bei transparenten Strohhalmen können die Kinder gut beobachten, wie das Wasser durch druck auf die Flasche in die beiden Schenkel steigt. Die im Taucher enthaltene Luft wird dabei zusammengedrückt und macht so Platz für das einströmende Wasser.

Lässt der Druck auf die Flasche nach, dehnt sich die komprimierte Luft wieder aus und drückt das Wasser nach außen zurück. Der Taucher wird leichter und steigt hoch.

Genau nach diesem Prinzip funktioniert ein U-Boot. Seine außen liegenden Tanks enthalten Luft.

Kontakt

Leiterin:
Frau Karin Reckers

Bergstr. 6a, 48429 Rheine
Nordrhein-Westfalen

E-Mail: kita.stludgerus-rheine@bistum-muenster.de
Telefon: 05971 / 80169-660

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